Hunde


Informationen zum Wurmbefall und Behandlung
Informationen zum Wurmbefall und Behandlung

Warum sollte man sein Tier entwurmen?

Die Hundewelpen stecken sich im Mutterleib und über die Muttermilch mit Würmern an. Erwachsene Tiere haben als Infektionsquellen Kot, Mäuse, Schnecken und Flöhe.

Um Tier und Mensch zu schützen sollten Entwurmungen durchgeführt werden.

Was sind die Symptome einer Wurminfektion?

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust, Fellprobleme, Husten, Herz- und Lungenerkrankungen…

Bei einem geringgradigem Befall können Wurminfektionen auch symptomlos verlaufen. Trotzdem scheiden infizierte Tiere Wurmeier aus und sind somit für Tier und Mensch ansteckend.

Wie oft sollte man seinen Hund entwurmen?

Welpen sollten das erste mal mit 4 Wochen entwurmt werden und danach jeden Monat einmal, bis sie ein halbes Jahr alt sind. Das weitere Entwurmungsintervall gestaltet sich nach den „Fressvorlieben“ Ihres Hundes und sollte individuell gehändelt werden. Bei hohem Infektionsrisiko sollte mindestens 4 mal jährlich entwurmt werden, ansonsten empfehlen wir die halbjährliche Entwurmung.

Welche Entwurmungsmittel sollten zum Einsatz kommen?

Es sollten unterschiedliche Präparate genutzt werden, damit keine Resistenzen enstehen.

Wir beraten Sie gerne zu den einzelnen Wurmkuren.

Die Diagnose Wurmbefall kann durch eine Untersuchung des Kotes gestellt werden. Dazu benötigen wir eine Sammelkotprobe von 3 Tagen. Sammeln Sie bitte nur haselnussgroße Mengen.

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Narkose
Narkose

Was müssen Sie vor einer Narkose beachten?

Ihr Tier muss am Tag der Operation (OP) nüchtern sein.

Geben Sie ihm ab 20 Uhr kein Fressen mehr, das Wasser darf stehen bleiben.

Am Tag der OP gehen Sie früh mit Ihren Hund Gassi, damit er sein „Geschäft“ erledigen kann.

Ihr Hund fühlt sich wohler, wenn er mit dem Geruch von zuhause aufwacht. Bitte bringen Sie eine saubere Hundedecke mit.

Was müssen Sie nach einer Narkose beachten?

Hunde bitte bis zum Fäden ziehen an einer Leine führen. Machen Sie nach der OP keine langen Spaziergänge.

Tragen Sie Sorge, dass die Tiere nicht an den OP-Wunden lecken oder kratzen. Wir beraten Sie nach der OP individuell bezüglich der Möglichkeiten des Wundschutzes.

Sind die Tiere abends wach, dürfen sie trinken. Futter sollte erst am nächsten Tag gegeben werden.

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Hygieneregeln bei Giardien- und Trichomonadenbefall
Hygieneregeln bei Giardien- und Trichomonadenbefall
1. Kot immer einsammeln und in Plastikbeuteln entsorgen
2. Alle Flächen, die Kontakt mit Kot hatten, müssen mit dem Dampfstrahler oder über 60 °C heißem Seifenwasser gesäubert und anschließend abgetrocknet werden.
3. Alle Futter- und Wassernäpfe müssen täglich mit kochendem Wasser oder im Geschirrspüler bei einer Wassertemperatur von über 65 °C gereinigt werden.
4. Alle Kissen und Decken bei über 65 °C waschen.
5. Spielzeug mit kochendem Wasser reinigen oder in den Geschirrspüler bei über 65 °C.

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